Katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth

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Krankensalbung

Krankensalbung

„Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt“

In allen Evangelien wird davon berichtet, dass Jesus sich besonders der Kranken annahm, ihnen seine Aufmerksamkeit und Zuneigung schenkte und viele von ihnen heilte. Darüber hinaus gab Jesus, so erzählte es das Markusevangelium, seinen Jüngern den Auftrag, die Kranken mit Öl zu salben (Markus, Kapitel 6, Vers 13).
Diese besondere Sorge um die Kranken und Strebenden wurde auch in den ersten Gemeinden weitergeführt. So findet sich in den Briefen der Apostel hierzu ein Hinweis, in dem ausdrücklich auf die Krankensalbung hingewiesen wird: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.“ (Brief des Jakobus, Kapitel 5, Vers 14)
So wie die stille Geste des Handhaltens ein Trost sein kann, genauso ist es für viele Kranke, aber auch Sterbende wichtig und tröstend, wenn mit ihnen und für sie gebeten wird. Denn das Gebet drückt für sie aus, dass sie auf die Nähe Gottes hoffen.
Die Hoffnung auf Gottes Nähe wird mit dem Zeichen der Salbung des Kranken sichtbar gemacht. Die Salbung verweist auf Jesus Christus (Christus = der Gesalbte).
Dieses Sakrament wird denjenigen gespendet, die ernsthaft erkrankt sind oder Menschen, die im Sterben liegen. An der Feier des Krankensakramentes können die Angehörigen und das Pflegepersonal teilnehmen. Folgende Elemente gehören dazu:
Eröffnung Hierbei wird Weihwasser gereicht, ein Eröffnungsgebet gesprochen, außerdem das Schuldbekenntnis und die Vergebungsbitte.
Wortliturgie Schriftlesung und ein kurzes erläuterndes Wort.
Feier der Salbung Handauflegung,
Gebet über das Öl,
Salbung von Stirn und Händen,
Gebet nach der Salbung
und das Vaterunser.
Schlusssegen  

Ob alle vier Elemente vorkommen oder nur die Salbung im Mittelpunkt steht, dies hängt sehr von der Situation und den Wünschen des Kranken ab.
Das Sakrament der Krankensalbung kann weder die Schmerzen lindern noch den Tod verhindern. Aber es kann für einen kranken Menschen der notwendige Zuspruch sein, dass er nicht allein ist. Jesus Christus bleibt an der Seite der Kranken und Sterbenden, denn er kennt das Leiden und Sterben. Im Sakrament wird der Zuspruch sichtbar gemacht, dass der Weg der Menschen auch durch Krankheit und Tod hindurch ein Weg des Heils ist, an dessen Ende die Liebe Gottes steht.

Konkrete Schritte in der Gemeinde

Wenn Sie für sich oder einen Angehörigen die Krankensalbung wünschen, rufen Sie an im Pfarrbüro Tel.  5262, oder wenden sich direkt an einen unserer Hauptamtlichen.