Katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth

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Beerdigung

Beerdigung / Trauerbegleitung

In der Liebe Gottes ist die Liebe unter uns Menschen aufgehoben und lässt uns auch über den Tod hinaus verbunden sein. Lebendigen Ausdruck findet diese Hoffnung im Gedenken an unsere lieben Verstorbenen vor Gott:
im Dank- und Bittgebet, in der Feier der Eucharistie und in der Liturgie mit unseren Verstorbenen verbunden in der Gemeinschaft der Heiligen. Gottesdienst und Gebet können auch Orte sein, das, was zu Lebzeiten des Verstorbenen unausgesprochen und unabgeholten blieb, heilsam und versöhnend zum Ausdruck zu bringen.

Beim Begräbnis ihrer verstorbenen Mitglieder feiert die christliche Gemeinde den Tod und die Auferstehung des Herrn; sie gibt ihrer gläubigen Hoffnung auf die Wiederkunft Christi und die Auferstehung der Toten Ausdruck. So ist die Begräbnisfeier „Verkündigung der Osterbotschaft im Trauerkleid“: Sie erinnert daran, dass die Verstorbenen durch die Taufe mit
Christus verbunden sind, so dass sie nicht nur mit ihm sterben, sondern auch mit ihm neues Leben haben.

Jedes Begräbnis ist Anlass ernster Besinnung auf das Todesschicksal des Menschen und auf Gottes Gericht und Barmherzigkeit. Da auch die erlösten Menschen versagen und sündigen, ist es sinnvoll, dass die Gemeinde für sie Fürbitte einlegt. Die Fürbitte für die Verstorbenen, die für die katholische Begräbnisliturgie zentral ist, macht deutlich, dass sie Seele nicht von sich aus unsterblich ist und in die Gemeinschaft mit Gott gelangt, sondern dass unsere Rettung Gottes freie Tat ist.

Die Achtung, die wir Christen den Toten entgegenbringen, zeigt sich darin, dass wir ihre Namen auf das Grab schreiben. Jeder Mensch hat nicht nur einen bürgerlichen Namen, er hat auch und vor allem bei Gott einen Namen. Wir sind vor Gott nicht anonyme Wesen, sondern seine geliebten Kinder, Schwestern und Brüder Jesu Christi. Gott hat jeden Menschen „beim Namen gerufen“ (Jes 43,1). Unsere Namen „stehen im Buch des Lebens“ (Phil 4,3). Wir bringen das Gedächtnis der Toten vor Gott und erinnern uns ihrer in der Feier der Liturgie.
Entscheidend ist, bei Gott einen Namen zu haben.

Konkrete Schritte in unserer Gemeinde

Gerne können Sie mit den Hauptamtlichen Kontakt aufnehmen zur Spendung der Krankensalbung und der Wegzehrung oder mit Herrn Werner zum gemeinsamen Gebet.
Hilfen für die persönliche Gestaltung der christlichen Sterbebegleitung finden Sie im Gotteslob Nr. 77 und Nr. 12.

Unmittelbar nach dem Sterben

Die Hauptamtlichen stehen Ihnen gern zur Seite, um die ersten Schritte des Loslassens und der Trauer zu begleiten.
Sterbegebete finden Sie im Gotteslob Nr. 79 und 80 sowie Nr. 35.

Im Hinblick auf die Beerdigung / Trauerfeier
Sinnvoll ist, über das örtliche Bestattungsunternehmen Kontakt zu uns herzustellen, denn dann ist eine schnelle und verlässliche Festlegung des Beerdigungstermins möglich.
Einer von uns wird dann zu Ihnen zum Gespräch kommen, um ein Bild vom Verstorbenen und von der Familie zu erhalten, damit die Begräbnisfeier dem Verstorbenen und den Angehörigen entspricht.
Gemeinsam sprechen wir auch Wünsche zur Gestaltung ab (Lieder, Texte, Zeichen…).

Nach der Beerdigung

In der Regel findet am Tag der Beerdigung kein Requiem statt. Dies kann in den Wochen nach der Beerdigung in einem Gemeindegottesdienst sein, wenn es vom Bezug des Verstorbenen oder der Familie zur Eucharistie her stimmig ist.
In jedem Sonntagsgottesdienst der Gemeinde wird der Verstorbenen gedacht, besonders aufgegriffen wird der Verstorbenen im Gottesdienst des nächsten Sonntages nach dem Bekanntwerden des Todes.